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Honig

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!! Honig ist zu Zeit Ausverkauft !!

 

Info Honigsorten

Es gibt größte Unterschiede zwischen den einzelnen Honigsorten. Diese beruhen auf den Geschmacksunterschieden der eingetragenen Nektare. So unterschiedlich wie die einzelnen Pflanzen schmecken, so unterschiedlich schmeckt auch ihr Pflanzensekret: der Nektar. Denken sie nur an den Geschmack der einzelnen Kohlsorten Kohlrabi, Blumenkohl, oder Grünkohl. Sie alle lassen sich von uns nach Geschmack differenzieren. Obwohl sie alle Vertreter der einen Pflanzenart Brassica napus sind. Wir erkennen sogar geschmackliche Unterschiede der Lagen bei einer einzelnen Weinsorte. Nicht anders verhält es sich mit dem pflanzlichen Produkt Nektar. So schmeckt auch z.B. Rapshonig aus verschieden Lagen und erst recht von verschiedenen Rapssorten immer wieder anders. Beim Honig kommt aber aufgrund der ausgeprägten Vorratshaltung der Biene noch immer ein gewisser Anteil anderer Honige und ein Anteil anderer Nektare, die Spür- und Suchbienen mit in den Gesamtvorrat einbringen, hinzu. Langer Rede kurzer Sinn: Meine folgenden Sortenbeschreibungen können allein aufgrund der Unzulänglichkeiten menschlicher Sprache bei der Definition eines Geschmacks nur eine grobe Andeutung bleiben.
Probieren können und sollten sie am Stand oder bei mir zu Hause um festzustellen, ob ich mit der vorliegenden Ernte ihren persönlichen Geschmack treffen kann, oder ob sie sich doch lieber an einen meiner Kollegen wenden, die vielleicht eher etwas nach Ihrem Gusto anzubieten haben.
Als Blütenhonig verkaufe ich den Honig, bei dem sich die Zusammensetzung aus den Nektaren der einzelnen Pflanzen nicht mehr auseinander schmecken lassen. Will heißen keine Planzenherkunft schmeckt mehr hervor. Dieser Honig ist besonders abgerundet und vollmundig im Geschmack. Da ich auch keine großen Umstände mehr machen muß, diesen Honig zu einer bestimmten Zeit nach Blüteabschluß einer Pflanzenart zu ernten, kann ich ihn besonders preiswert anbieten.
Ähnlich verhält es sich mit Frühlingsblüte und Sommerblüte. Frühlingsblüte ist ein zeitlich eingrenzbarer Blütenhonig des Frühjahres. Er ist von heller Farbe und mildem Geschmack, da alle beitragenden Pflanzenarten wie das Steinobst Kirsche, Pflaume, Mirabelle und Pfirsich sowie das Kernobst Birne, Apfel Quitte und der Weißdorn hellen und milden Nektar spenden. Lediglich der gelbliche und bittere Löwenzahnnektar stellt hier eine Ausnahme dar. Er kommt auf meinen Dauerbienenständen aber niemals in solcher Menge vor, daß er hervor schmeckt.
Anders verhält es sich mit dem Sommerblütenhonig. Er ist aufgrund gelegentlicher Tauhonigeintragungen dunkler in der Farbe und erhält durch die sehr aromatische Linde einen kräftigen Geschmack. Der Akazienhoniganteil verhindert ein zügiges Kandieren, weshalb ich ihn besonders lange flüssig und fest nebeneinander verkaufen kann. Ab Oktober, November ist aber auch der letzte Sommerblütenhonig cremig fest gerührt.